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Silverdrak
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[Kommen von hier: Der Futterplatz]
Jewelth stand schließlich am Ufer des Sees. Das Wasser hatte einen kristallklaren bläulichen Farbton, vielleicht mit einem leichten grün touch. Man konnte jedenfalls bis zu einer gewissen Tiefe bis auf den Grund schauen. Einige Wasserbewohner waren dort angesiedelt worden, sofern sie nicht schon vorher da gewesen waren. Ein ganzes Stück weiter rechts konnte man die Wasserfälle in den See rauschen sehen und hören. Das Wasser schäumte dort weiß auf und brachte gehörig Unruhe in die Wasser Oberfläche.
Hier wo der Bronzene stand war das Wasser schon wieder ruhig. Es hatte eine leichte Strömung nach links hin zu den Weiden da es irgendwo dort in den Felsenrillen versickerte. Man vermutete das das Wasser aus den Seen auch die Grotte mit Wasser speiste. Noch niemand hatte sie genauer untersucht aber man hatte die Öffnung im Fels bei einem Flug um den Weyr die Küste entlang entdeckt. Vermutlich konnte man diese Wasserhöhle auch irgendwie von innerhalb des Weyrs erreichen. Da es aber wichtigere Dinge als eine Grotte gab, hatte sich noch keiner auf die Suche nach einem Weg dort hin gemacht. Von außen war sie schwer zu erreichten zumindest für einen Drachen, da hoch aus dem Wasser ragende Felsen den Zugang nur für kleinere Wesen freigaben.
Wie dem auch sei, hatte man sich bislang mehr um die offen erreichbaren Gewässer gekümmert.
Der Bronzene beobachtete eine Weile ein paar Fische, die im Wasser schwammen, ehe er langsam in das Wasser watete und schließlich hin ein glitt. Kurze Zeit war er unter der Wasseroberfläche verschwunden und tauchte dann weiter hinten im tieferen Wasser wieder auf.
Kommt alle rein! Das Wasser ist herrlich. summte er zufrieden eine Runde drehend.
Einige der Feuerechsen schienen es ihm gleich zu tun und waren platsch, platsch, platsch ebenfalls im Wasser verschwunden. Es dauerte nicht lange bis sie ein riesiges Spektakel daraus machten. Es schien als wollten sie sich gegen seitig mit ihrem Kunststücken übertreffen. Von Ruhe war da jedenfalls keine Spur mehr.
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Magan
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Kommt von hier!
Elnora beobachtete den Bronzen mit großem Interesse. Es war schon erstaunlich wie schnell sie alles um sich herum vergessen konnte wenn sie die Drachen bestaunte.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich Jewelth so schnell im Wasser bewegen kann. Also im Wasser merkt man ihm sein Alter gar nicht an, dachte Elnora bei sich.
Es stimmte, im Wasser sah Jewelth für Elnora wesentlich junger aus als an Land. Er schien sich auch leichtfüßiger zu bewegen.
Mittlerweile hatte Elrona ihre Schuhe ausgezogen und saß am Rand des Sees. Ihre Füße baumelten im Wasser. Das Wasser war angenehm Kühl und so konnte Elnora sich einen Augenblick entspannen. Auch Elnora hatte die grünliche Farbe des Seewassers bemerkt, doch es störte sie nicht weiter.
„Du Nevyr? Wollen wir vielleicht auch mal eine Runde schwimmen gehen?“, fragte Elnora extrem schüchtern und schaute dabei auf ihre Beine. Sie konnte bei so einer Frage auf keinen Fall Nevyr in die Augen sehen.
Elnora hatte gehört, dass die Drachenreiter wegen der Geschlechtertrennung keine große Sache machten, sie gingen sogar zusammen Baden ohne sich babei zu schämen. Für Elnora war dies noch kaum vorstellbar.
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Carni
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Delicath war keineswegs die ganze Strecke bis zum See vorgelaufen sondern saß jetzt am Seeufer, ihr kräftiger, an der Spitze gespaltener Schwanz hing träge in das leicht grünliche Wasser. Jewelth plötzliche Agilität quittierte sie bloß mit einem Zucken ihrer Schwanzenden, als Elrona und Nevyr schließlich endlich eintrafen wandte sie sich ihnen zu den Blick auf die beiden Kandidaten gerichtet. Gerade so, als würde sie irgendetwas bestimmtes von ihnen verlangen oder erwarten. Mit einem Seufzen schließlich stand sie auf um ihnen die Schulter zuzuwenden, den Kopf und Hals gesenkt. Spätestens in diesem Moment sollte ihr Problem ins Auge fallen... Sie war noch immer mit dem stabil gearbeiteten Reitgeschirr ausgestattet! Tirsa musste es entweder in all dem Trubel vergessen haben - was ihr gar nicht ähnlich sähe - oder sie hatte schlicht nicht damit gerechnet, dass Delicath sich gleich auf den See werfen würde. Vielmehr war sie wohl davon ausgegangen, dass ihre Königin nach der Mahlzeit zu ihrem Weyr fliegen und sich dort ausruhen würde.
Delicath hatte den Rumpf so geschickt gesenkt, halb liegend, dass ihr goldenes Hinterteil in die Höhe ragte und die Verschlüsse gut zu erreichen waren. Eigentlich mussten die beiden Kandidaten nur die Schnallen öffnen und die Gurte würden vom eigenen Gewicht gezogen zu Boden gleiten. Delicath hatte ganz offensichtlich Übung in diesen Dingen und war klug genug zu verstehen, dass ihre Reiterin ziemlich traurig sein würde, wenn sie das Leder mit einem raschen Bad ruinierte. Außerdem wurde das Reitgeschirr langsam lästig. Warum also nicht die Hilfe der Kandidaten in Anspruch nehmen?
Hauptsache dieser rüpelige Bronzene schwatzte ihr nicht alle Feuerechsen ab bis sie endlich auch im Wasser war! Überhaupt schienen diese kleinen Akrobaten völlig zu vergessen wie sehr ihre Haut juckte und kratzte! Mit ungeduldig kreisenden Augen wartete sie also auf eine Reaktion der beiden Kandidaten...
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Ragnôrena
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"äähm... Schwimmen... ich weiss nicht, ob das im Moment ne gute Idee ist..." ihm was das Thema selbst ein bisschen peinlich.
"Oh, sie mal...", um vom Thema abzulenken deutete er auf Delicath. "Ich glaube, sie will was von uns..."
Entschlossen ging er auf die Goldene zu und blieb direkt vor ihrer Schnauze stehen. Es war lustig anzusehen, wie der Drache sich verrenkt hatte, aber es sah nicht sonderlich bequem aus. Nevyr verkniff sich ein Grinsen und machte sich daran, die Schnallen zu lösen. Aufmerksam studierte er die Beschaffenheit der Konstuktion. Besonders die Schnallen hatten es ihm, als Sohn eines Schmieds, angetan.
So interessant er das Geschirr auch fand, der Goldenen war das im Moment ziemlich egal.
Mit einem entschuldigenden Blick öffnete Nevyr eiligst die Schnallen und das Geschirr glitt sanft zu Boden.
Schnell sammelte Nevyr die Riemen und Gurte auf und legte sie etwas abseits auf den Boden. Dann ging er zurück zu Elrona und setzte sich neben sie....
Der alte Bronzedrachen schien indessen richtig aufzublühen und pflügte begeistert durchs Wasser, während die Feuerechsen freudig kreischend und zirpend um ihn herumwirbelten...
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Silverdrak
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Jewelth schwamm noch ein paar Runden dann stoppte er.
Na wo blieben denn alle? Fragend blickte der Bronzene zum Ufer und beobachtete das Geschehen. Oh! er schielte zu dem triefnassen Reitgeschirr um seinen Nacken. Das Ding hatte er ganz vergessen. Einen Moment konnte man das knirschen seiner Zähne hören. G'ems würde das wohl nicht gefallen. Seinem alten Reiter fielen die Näharbeiten an den Geschirren schwer, da er nicht mehr so gut sehen konnte und seine Hände nicht mehr so ruhig und sicher waren wie einst in seinen besten Jahren. Und üblicherweise war es nicht einfach den alten Mann dazu überreden jemand anderen diese Aufgabe zu überlassen.
Eilig schwamm er zu den anderen rüber und tat es Delicath gleich allerdings duckte er sich nur langsam hinunter. Anschließend blickte er die Kandidaten erwartungsvoll an. Ob er die Kandidaten auch so verzaubern konnte wie die Goldene? Bei ihr hatte das mit dem Schnallen aufmachen ja wunderbar funktioniert.
Der planschende Feuerechsen-Schwarm war ihm aus dem Wasser gefolgt und um kreisten seinen Hals einige Male. Sie klangen ein wenig enttäuscht das ihr großer Verwandter das Wasser schon wieder verließ. Der Spaß hatte doch eben erst begonnen! Eine kleine Gruppe von ziemlich dunkelblauen Feuerechsen schienen ihn wieder zum mitschwimmen bewegen zu wollen und flatterten unentwegt zirpend um seinen Kopf herum, sandten ihm Bilder vom Wasser.
Der Rest des Schwarms schien sich schon auf einen neuen Spielkamerad zu konzentrieren. Sie war groß und golden und damit mehr als würdig mit ihnen schwimmen zu gehen. Eine kleine goldene Feuerechse flog einige Zeit vor Delicath Augen umher um sicher zu gehen das sie die Aufmerksamkeit der großen Königin bekam. Dann zirpte sie und schwebte zum See wo sie im Senkflug schließlich ins Wasser tauchte. Einen Augenblick später tauchte ihr Köpfchen wieder aus dem Wasser und blickte Delicath an, fast so als wollte sie sagen 'So wirds gemacht!'. Ein paar Bronzen vollführten das gleiche Manöver während der Großteil des restlichen Schwarms ermutigend summte und die große Goldene aufmerksam beobachtete. So eine große Goldene Feuerechse hatten sie hier noch niiiieee gesehen.
Einige Blaue und Grüne umzingelten derweil Nevyr und Elrona und zupften kurz an ihrer Kleidung offenbar in dem Versuch sie auch ins Wasser zu bewegen, flatterten aber zur Sicherheit gleich wieder weg nur um es wenig später erneut zu versuchen.
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Magan
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Bei Nevyrs Worten drehte Elnora ihren Kopf weg. Er sollte nicht merken wie rot sie geworden war. Ihr war dieses Thema sowieso viel zu peinlich und deshalb war sie über Nevyrs Antwort froh.
Zum glück kam die Goldene genau zur richtigen Zeit und lenkte somit von der peinlichen Situation ab.
Elnora hätte liebend gerne beim öffnen des Geschirrs geholfen, doch Nevyr erledigte diese Aufgabe recht schnell. So blieb Elnora weiter Sitzen und schaute interessiert auf das Leder. Als Nevyr sich wieder neben sie setze errötete sie wieder und versuchte sich weg zu drehen. Sie konnte sich allerdings nicht sicher sein, ob Nevyr was bemerkt hatte.
Wieder rettete sie ein Drache aus der peinlichen Situation, denn Jewelth kam aus dem Wasser und nahm die gleiche Haltung an wie die Königin zuvor. Sofort sprang Elnora auf und ihr rotes Gesicht war mit einem mal verschwunden. Sie konnte sich nun denken was der Bronzene wollte. Mit für sie so untypischen vor Aufregung glitzernden Augen schaute sie zu Nevyr. Dieser wollte sicher auch die Schnallen vom Bronzenen lösen.
„Bitte, bitte las mich das Geschwirr abnehmen. Ich will das auch mal probieren“, sagte sie mit freudiger Stimme, was sogar sie selber überraschte.
Schnell ging sie auf Jewelth zu und untersuchte wie Nevyr zuvor die Schnallen.
Da der Drache von oben bis unten Nass war wurde nun auch Elnora durchnässt.
„Hej du. Pass doch auf! Du machst mich noch ganz Nass“, sagte sie lachend zum Drachen und klopfte ihm leicht auf die Schulter. Ihre Schüchternheit war verschwunden. Manchmal überraschte es Elnora selber wie frei sie sich in Gegenwart von Drachen fühlte.
Als sie das System begriffen hatte, versuchte sie die Riemen zu lösen. Allerdings hatte sie ein paar Probleme das feuchte Leder richtig zu greifen. Doch nach einiger Zeit lösten sich endlich Jewelths Riemen und vielen vom Bronzenen ab. Elnora breitete feuchte Leder es auf einen warmen Stein zum trocknen aus.
„So du Schöner, du kannst wenn du willst wieder ins Wasser“, sagte sie Lächelnd. Ihr hatte es richtig Spaß gemacht, den Drachen zu helfen.
Lächelnd setze sie sich wieder neben Nevyr, allerdings in einem respektvollen Abstand, denn sie wollte ihn ja nicht auf den Nerven fallen. Allerdings musste sie zu ihrem Leidwesen einen Teil ihrer Sachen ausziehen, da diese vollkommen durchnässt waren.
Faszinierend beobachtete Elnora die Feuerechsen. Diese kleinen Wesen schienen richtig viel Spaß im Wasser zu haben. Als eine Feuerechse an ihren Harren zog gab Elnora das Sitzen endgültig auf und stand auf. Mit einem Fragenden Blick schaute sie zu Nevyr.
„Nevyr was machen wir nun? Ich glaube die Kleinen lassen uns nicht mehr in Ruhe bis wir ins Wasser gehen“, sagte sie an Nevyr gewand.
Dann schaute sie auch fragend zu den Drachen, und wartete auf einen Rat oder eine Erlaubnis von ihnen. Währenddessen drängten sie die Feuerechsen mit sanfter Gewalt immer näher ans Wasser heran.
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Ragnôrena
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(OOC: Ihr wollt unbedingt, dass die beiden jetzt ins Wasser hüpfen, hm? *mit ratternden Zahnrädern in ihrer Denkstube was Fieses für Nevy ausdenkt* mwahahaha.....)
So galant wie möglich winkte Nevyr in Richtung Jewelth. Sich halb verneigend sagte er: "Tu dir keinen Zwang an."
Interessiert schaute er, wie sich Elrona an dem Geschirr zu schaffen machte. Nach einer Weile schien sie den Aufbau begriffen zu haben und ein paar Augenblicke später glitt auch Jewelths Reitriemen sanft zu Boden. Elrona kam mit den Riemen zurück und legte sie neben die von Delicath in die Sonne. Das dunkle Leder hatte sich ganz mit Wasser aufgesogen. Hoffentlich würde es dadurch nicht spröde werden...
Als Elrona anfing, einen Teil ihrer Sachen auszuziehen, musste auch Nevyr, leicht rot angelaufen, plötzlich wegsehen. Hach, der Feuerechsenschwarm war ja auf einmal sooo interessant! Apropos Feuerechsen. Einige der Tierchen hatten es doch tatsächlich auf sie abgesehen. Darunter war, wie hätte es auch anders sein können, eine gewisse blaue Feuerechse.
Gerade als sich eine der Echsen in seinen Haaren vergriffen hatte, wurde es auch Nevyr zuviel und er stand auf. Sofort stürzten sich etwa 5 Echsen gleichzeitig auf ihn, als hätten sie jegliche Scheuh verloren. Alles was nun noch zählte war ihr Opfer in den See zu befördern. Bildete er es sich ein oder konnte er Elrona kichern hören? Ja, in der Tat, sehr witzig, dachte er ironisch. Alles was er tun konnte, war die Echsen zu bitten, sie mögen doch gnädigerweise von ihm ablassen, was diese natürlich tunlichst ignorierten.
Als er mit einem platschenden Geräusch ins Wasser trat wusste er, dass sie ihn doch tatsächlich bis ans Ufer gedrängt hatten. Offenbar hatten die Echsen vor, ihn vor Elrona zu blamieren, indem er sich von ihnen herumschubsen liess, wie es ihnen passte! Ha, aber nicht mit ihm!
Doch plötzlich liessen alle von ihm ab. Überrascht sah er ihnen nach. Die Echsen flogen in einem weiten Kreis von ihm weg und waren dann plötzlich verschwunden. Sekundenbruchteile später tauchten sie nur wenige Meter vor ihm wieder auf und rasten genau auf ihn zu, allen voran natürllich Jarn. Ehe er reagieren konnte hatten die Echsen ihn mit einer Wucht gerammt, die er den zierlichen Tieren gar nicht zugetraut hätte. Völlig überrascht taumelte er rückwärts, rutschte auf einem Stein aus und landete im Wasser.
Jarn stiess ein triumphierendes Tschilpen aus, das von den anderen Übeltätern laut wiederholt wurde. Dann machte sich die ganze Truppe aus dem Staub, nur um vor Delicath um Bewunderung heischend herumzutanzen.
"Scherben!"
Fluchtend versuchte Nevyr wieder aufzustehen, fand auf den glitschigen Steinen aber keinen Halt und plumpste wieder zurück ins kalte Nass....
(OOC: :P)
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Silverdrak
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Ha! Das hatte ja bestens funktioniert! Dankend stubste Jewelth Elrona an und drehte sich um um etwas eitel wieder in das Wasser zurück zustapfen. "Schöner" hatte sie ihn genannt...
[Kommen von der Siedlung am Waldrand]
Am Himmel schwebte mit einem Mal ein blauer Drache. Trompetend begrüßte er kurz alle anderen anwesenden Drachen ehe er gemächlich tiefer glitt.
"So wir sind schon da!", meinte Sylvara zu Sassyra. "Leider kenne ich mich hier nur grob aus. Ehm... wenn es dir nichts aus macht, werde ich nach jemanden Ausschau halten, der dir hier alles zeigt."
Das da unten sind Kandidaten. meinte der blaue Drache und verwies auf die beiden Jugendlich am See bei den Drachen. Die sind denke ich schon eine Weile hier. Sie können Sassyra sicher rumführen.
Sylvara nickte. Das ist eine gute Idee bring uns zu ihnen runter.
Geschwind schwenkte Sirath in Richtung See und landete in Ufernähe. Dort machte er sich so klein wie möglich um seinen Reitern den Abstieg zu erleichtern.
"Hallo ihr zwei!", rief Sylvara schließlich zum See. "Sieht aus als hättet ihr eine Menge Spaß." Langsam schritt sie auf sie zu. "Könnte sich jemand von euch um Sassyra hier kümmern? Sie ist Kandidatin und neu hier." Fragend schaute sie in die Runde.
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Temeraire
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Sassyra konnte es kaum fassen. Sie flog auf einem Drachen! Dennoch hielt sie sich eisern fest, besonders der Abschnitt ins Dazwischen hatte sie etwas erschreckt aber es hatte nicht lange gedauert. Umso mehr war sie Erstaunt als die Umgebung danach ganz anders aussah. Staunend und völlig fasziniert blickte sie hinunter. Alles sah so unendlich weit aus von hier Oben und so winzig, wie sie es sich vor gestellt hatte. Die Worte der Drachenreiterin verstand sie nur ganz knapp, der Wind fegte ein par Wörter davon und machte es schwer den Satz richtig zu verstehn.
Der blaue Drache glitt nun in einem ruhigen Flug nach Unten und setzte zur Landung an. Kaum war der Drache auf dem Boden, kauerte er sich nieder. Sassyra rutschte fast nur so zu Boden und taumelte kurz etwas unbeholfen herum. Ihre Beine waren immer noch leicht verkrampft, anscheinend hatte sie sich ziemlich (unbewusst) fest gehalten. Erst als Sylvara sprach, entdeckte sie die anderen beiden Personen die nebeneinander an einem See standen.
Sassyra lächelte freundlich und schaute sich unauffällig um. Noch immer war es ein ungewohntes Gefühl, von einer Sekunde auf die anderen, an einem anderen Ort zu sein..
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Magan
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(OOC: Je gehen wir Schwimmen . Ich bin mal so frei und führe das Ganze etwas weiter.)
Elnora konnte nicht anders und musste Lachen als Nevyr von den Feuerechsen in den See geschubst wurde. Als sie sich beruhigt hatte rutschte Nevyr am Stein aus und wieder Lachte Elnora los.
Normalerweise war Elnora ja verschlossen, doch bei diesem Anblick konnte sie sich einfach nicht beherrschen und musste Lachen. Im Nachhinein musste sie selber zugeben, dass es ihr gut tat.
Doch die Feuerechsen gaben sich nicht mit ihrem Erfolg zufrieden. Während Elnora noch lachte spürte sie auf einmal einen Stoß in die Rippen. Es dauerte und erst als der zweite Stoß folgte begriff Elnora, dass die Feuerechsen auch sie als Ziel genommen hatten. Kurze Zeit später begann auch Elnora zu fallen. Dummerweise viel sie genau auf den unglücklichen Nevyr, der gerade wieder versuchte aus dem Wasser zu kommen.
Prustend kam sie wieder an die Oberfläche und entschuldigte sich bei Nevyr, bevor sie wieder anfing zu lachen. Sie konnte sich einfach nicht mehr beherrschen. Allerdings gelang es ihr im Gegensatz zu Nevyr als erstes ans Ufer zu kommen. Erst jetzt bemerkte sie die Person, die der Blaue Drache mitgebracht hatte. War das nicht Sylvara?, fragte sie sich.
„Hej du!“, rief sie zu Sassyra rüber, nachdem sich Elnora von ihrem Lachanfall erholt hatte, „würdest du mir vielleicht helfen den da *dabei deutete sie auf Nevyr* aus dem Wasser zu hollen?“.
Normalerweise war Elnora nie so direkt und offen und sie wusste dass sie sich später dafür schämen würde, doch im Moment war es ihr egal.
Zu Nevyr gewand sagte sie noch: „Ich glaube die Entscheidung schwimmen zu gehen wurde uns abgenommen nun können wir eben so gut auch weiter schwimmen, aber dann am besten ohne zu viele Kleider“. In ihrer Freude war ihr nich mal aufgefallen, dass ihre nasse leichte Kleidung, ihre schwäre Kleidung hatte sie ja vorhin ausgezogen gehabt, an ihrem Körper klebte. Freudig streckte sie Nevyr ihre Hand entgegen um ihn aus dem Wasser zu helfen.
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Temeraire
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Sassyra lächelte freundlich und trat an den Rand des Wassers um dem anderen Person zu helfen. Sie streckte dem im Wasser schwimmendem Fremden die Hand hin, und half ihm, gemeinsam mit Hilfe ihn aus dem Wasser zu ziehen. Erst jetzt staunte sie über die Klarheit des Wassers und wie schön es schimmerte. Es lud wirklich zum schwimmen ein, und nebenbei bemerkt, war es auch ziemlich warm. Sie versuchte nicht ganz so schüchtern zu wirken und musterte die beiden aufs genaueste. ,,Wie sind eure Namen wenn ich fragen darf??". Sassyra schluckte nur schwer. War das zu aufdringlich?
Sie spürte nun, das sie ihrem Körper nichts vormachen konnte. Ihr Herz raste und ihre Hände zupften unruhig an ihren Kleidern. Sie sah schon ganz anders aus, als die Fremden hier. Lass sie nichts schlechtes über mich denken... Bat sie im stillen zu sich selbst. Sie neigte den Kopf leicht zur Seite und holte unauffällig tief Luft um sich für jede Art von Antwort zu wappnen..
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Ragnôrena
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Nevyr startete gerade einen neuen Versuch, aus dem Wasser zu gelangen, als die Feuerechsen auf die glorreiche Idee kamen, nun auch noch Elrona ins Wasser zu befördern - und zwar genau auf ihn drauf. Das Gewicht des Mädchens drückte ihn wieder unter Wasser. Etwas benommen von dem Aufprall blieb er so liegen, wie er gelandet war. Elrona richtete sich indessen lachend wieder auf und stapfte aus dem Wasser. Aus irgend einem Grund, den Nevyr nicht ganz nachvollziehen konnte, schien sie die ganze Sache zu amüsieren. Die Feuerechsen hatten ihn gerade bis auf die Knochen blamiert, er fand das alles andere als lustig... Aber ändern konnte man daran schliesslich nichts mehr...
Dankbar griff Nevyr nach den ausgestreckten Händen der beiden Mädchen.
"Vielen Dank!"
Als ob es nicht schon peinlich genug gewesen wäre, mussten ja nun auch noch ein Drachenreiter aufkreuzen... Da es sich um einen blauen Drachen handelte, nahm Nevyr automatisch an, dass es sich bei dem jungen Mädchen, welches er mitgebracht hatte, um eine Kandidatin handelte.
"Mein Name ist Nevyr, und das hier ist Elrona."
Er zog beiläufig seine Jacke aus und drückte mit einigen Drehbewegungen einen Grossteil des Wassers aus.
"Und du bist...?"
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Carni
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Delicath war unterdessen dem Wink der goldenen Feuerechse gefolgt und in das tiefere Seewasser getaucht wo sie mit trägen Schwimmbewegungen mal über, mal unter der Wasseroberfläche dahintrieb, nach ihrem vorhergehenden Mahl nicht wirklich zum Toben aufgelegt. Stattdessen genoss sie die erfrischende Kühle, trieb entspannt dahin ohne einen weiteren Gedanken an ihre neue Umgebung zu verschwenden. Es gab einfach in ihren Augen nichts auf Pern, das dumm genug war sich mit einer ausgewachsenen Königin anzulegen, so klein und schlank gebaut sie auch immer sein mochte. Selbst der dümmste Wher musste einsehen, dass es Selbstmord war sie hinreichend zu provozieren. Manchmal hatten Drachen einfach ein viel zu bequemes Leben am oberen Ende der Nahrungskette. Andererseits... war das wohl der Lohn dafür, dass ihr beschauliches Leben alle zweihundert, manchmal auch vierhundert Jahre, von Tod und Krieg durchbrochen wurde. Dem ewigen Kampf gegen die Fäden. Ein müdes Gähnen kam von der Goldenen, als sie wieder dem Ufer entgegen schwamm, zufrieden mit dem Bad, das mit Sicherheit alle Blutspritzer von ihrer glänzenden Haut gewaschen hatte.
Sturzbäche ergossen sich von ihren halb aufgestellten Flügeln, als sie sich aus dem Wasser erhob und mühelos mit einigen wenigen Schritten die drei Menschen überrundete, die ebenfalls trockeneren Gefilden entgegenstrebten. Ganz anders als Tirsa sah Delicath keinerlei Anlass zu bescheidenheit. Sie war eine Königin und der Rest von Pern tat gut daran das zu bemerken. Dem Blauen, der inzwischen eingetroffen war, zeigte sie nicht viel mehr als ein vages Neigen des Kopfes. Ihr Interesse an ihm, obgleich noch immer freundlich, fiel weit geringer aus als jenes, dass sie an dem noch im Wasser herumtollenden Bronzenen gezeigt hatte. Für einen Augenblick hielt sie inne, ihr Körper tropfend vor Nässe, den Blick musternd, beinahe nachdenklich auf die drei jungen Menschen in ihrer Nähe gerichtet... dann hatte sie auch schon wieder vergessen was sie zu spüren geglaubt hatte. Stattdessen öffneten sich mit einem Ruck der noch weiteres Wasser umherspritzen ließ ihre Flügel noch ein gutes Stück weiter, ehe sie sich wild zu schütteln begann, nicht ganz unähnlich einem Caniden, auch wenn sie diesen Vergleich als empörend empfunden hätte. So oder so - die Kandidaten würden vermutlich eine gehörige Dusche bekommen wenn sie sich nicht flugs in Sicherheit brachten. Zweien würde das nichts ausmachen, sie waren schon nass... aber die dritte... nun... Gleiches Recht für alle, nicht wahr?
Ihr könnt mich und meine Reiterin gern besuchen kommen, wenn ihr mögt..., teilte sie den Dreien in einem seltenen Augenblick von Zutrauen mit, ehe sie sich ihr zum Glück halbwegs trocken gebliebenes Geschirr besah. Eigentlich befand sie es als unter ihrer Würde es herumzuschleppen wie ein Hund einen Knochen... andererseits konnte sie die Rüge ihrer Reiterin bereits auf der Zunge schmecken. Sie zögerte sichtlich ungehalten ob dieses Problems, die Nase gesenkt um an dem Geschirr zu schnuppern. So etwas ärgerliches! Wozu war das überhaupt notwendig? Tirsa wusste genau, dass sie sie niemals fallen lassen würde! Eher würde sie am Boden zerschellen als zuzulassen, dass ihr ein Leid geschah. Aber was tat sie nun mit diesem lästigen Ding?
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Magan
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Auch Elnora schaute das neue Mädchen interessiert an.
Wir haben also eine neue Kandidatin und sogar ein Mädchen, dachte sie freudig bei sich.
Gemeinsam mit Sassyra halfen sie Nevyr aus dem Wasser. Elnora wusste nicht warum, doch sie fand das ganze ausgesprochen lustig, auch wenn sie selber vollkommen Nass war. Sie konnte sich denken, dass sie gerade unschicklich aussah, denn der nasse Stoff klebte an ihrer Haut und betonte eindeutig zu sehr ihre weichliche Figur. Sie schämte sich sogar etwas Nevyr gegenüber, aber seltsamerweise nicht so sehr wie sie es eigentlich bei anderen Männern getan hätte. Vor der neuen schämte sie sich nicht, dass diese ja auch ne Frau war
„Also das würde ich auch gerne wissen“, sagte Elnora und bezog sich dabei auf Nevyrs Frage.
„Hej! Lass das!“, sagte das Mädchen zu der Goldenen, doch er war zu spät und ein Schwall kalten Wassers ergoss sich über sie.
„Na toll nun bin ich aber wirklich durchweicht…HATSCHI!“
Sie schaute zu der Neuen und stellte fest, dass das Wasser sie auch erwischt hatte. Sie lächelte sie an und sagte dann zu ihr: „Tut mir leid, das es du nun auch Nass bist, so sind Drachen nun mal“.
Naja eigentlich verhalten sich ja wohl nur Königinen so hochnäsig, aber so sind sie halt, Elnora konnte einfach nicht schlecht über Drachen denken.
Neugierig schaute sie die Königin an. „Du scheinst dein Geschirr nicht gerade zu mögen. Doch wir Kandidaten werden sicher Ärgern bekommen, wenn wir dir das Geschirr nicht wieder anziehen würden. Würdest du es uns vielleicht erlauben dies zu tun, damit deine Reiterin nicht böse auf uns ist? Danach können wir sie, wenn du willst, wieder aufsuchen“
Elnora hob ein Teil des Geschirrs an und schaute Nevyr und die Neue hilfesuchend an.
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Sirath betrachtete die Goldene aufmerksam aber ehrfürchtig. Sie war so viel großer als er und strahlte eine sonderbare Macht auf ihn aus. Er würde alles für sie tun. Irgendwie fühlte er sich klein und unwichtig in ihrer Nähe. Noch kleiner und unwichtiger als er sonst schon war. Sie schien ihn grade noch so bemerkt zu haben. Niemals würde er an sie heran reichen können und dennoch schlug sein Herz im Augenblick nur für sie ... sonst natürlich auch für alle anderen Goldenen ... und Grünen ... aber vor allen für Goldene auch wenn diese generell für einen Blauen unerreichbar waren.
Den Bronzenen im Wasser ignorierte er.
Sylvara beobachtete in der Zwischenzeit zufrieden wie sich die Kandidaten untereinader bekannt machten.
Gut. Dann konnte sie sich wohl wieder ihren Aufgaben wittmen und drehte sich zu ihrem Drachen um aufzusteigen.
"So ich bin dann wieder weg. Macht's gut!", rief die Blauenreiterin ihnen zu und gab ihrem Drachen dann das Zeichen zum Abflug.
Sie waren grade in der Luft als ein bekannter Brauner ihren Weg kreuzte.
"Wie lang braucht denn der?", murmelte Sylvara. Immerhin war sie nach ihm von der Siedlung weggeflogen.
Vielleicht haben sie irgendwo einen Zwischenstop eingelegt.
"Vermutlich... Was machen die da?"
Das was sie immer tun... antwortete Sirath gelassen.
Sylvara schüttelte nur den Kopf. Sag ihm das er ein Idiot ist. Und das er das gefälligst im Weyr unterlassen soll!
Es herrschte einen Augenblick Stille.
K'ryan sagt, dass er sich von einem Blauen Reiter der selbst gerne gegen gewisse Regeln verstößt nichts sagen lassen muss. Sie grinste bei der Anspielung auf ihre Zeitreisen.
Ich ziehe ihm trotzdem die Ohren lang wenn er das noch mal irgendwo macht, wo Kandidaten oder Weyrlinge das sehen könnten.
Er meint, er wird versuchen daran zu denken, beim nächsten mal.
Sylvara musste lachen, denn sie wusste wie er das meinte... Er sollte nicht daran denken sondern es einfach nicht machen.
Aber sie hatten jetzt keine Zeit für sowas. So waren die beiden kurz darauf im Dazwischen verschwunden um anderen Dingen nachzugehen.
[Letzterer Teil spielt auf K'ryans Eintreffen im Königinnenweyr an. Nach zu lesen hier.]
Jewelth hob seinen Kopf aus dem Wasser und blickte zu Delicath.
Wenn nichts dagegen spricht, werde ich noch etwas hier bleiben. meinte der alte Drache, dem das warme Wasser ganz gut tat.
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Ragnôrena
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Da er sowieso schon klitschnass war, machte es Nevyr nun auch nichts mehr aus, von Delicath eine Dusche verpasst zu bekommen.
Anscheinend wollte sie wieder zurück zu ihrem Weyr, als sie ihn gedanklich direkt ansprach. Den verblüfften Gesichtsausdrücken der beiden anderen Mädchen nach hatte die Goldenen auch zu ihnen gesprochen.
Die Blaureiterin hatte sich indessen verabschiedet und flog auf ihrem Drachen davon. Nevyr winkte kurz hinterher und wandte sich dann wieder den anderen zu.
Elrona war zu dem Geschirr gegangen und hob es am einen Ende auf. Nachdenklich sah Nevyr zwischen dem Geschirr und Delicath hin und her. Es war eine Sache, das Geschirr zu entfernen... es wieder anzulegen jedoch....
"hm, wenn ich mich richtig erinnere, war dieser Riemen doch an dieser Stelle...? Ach nein, warte, der kommt hierhin..."
Gemeinsam schafften sie es schliesslich, der Königin ihr Geschirr einigermassen anzuziehen.
"So, das müsste halten.... glaub ich." Nevyr schritt ein wenig zurück, damit Delicath sich ihr Werk ansehen konnte. "Zugegeben, es hängt etwas schief..."
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Oh, we must give honor to those dragons heed
In thought and in favour, in word and in deed
For our world will be lost or our world will be saved
From those dangers that are by the dragons braved
lyrics by Anne McCaffrey, copyright 1967
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Carni
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((Ich erlaube mir mal, das etwas zu beschleunigen und eure Chars einfach mitzunehmen Wenn etwas nicht okay ist - meckern))
Delicath hatte den Blauen gekonnt ignoriert - schließlich war er ja auch nur ein Blauer! - und stattdessen nur brummelnd ihre Zustimmung zu Jewelth kund getan. Das Wasser schien ihm gut zu tun und sie würde ihn sicher nicht aufscheuchen nur um ihn aufgescheucht zu haben. Nein, so eine war sie nicht. Geduldig... oder vielleicht auch eher genervt... ließ sie die mitunter etwas hilflos wirkenden Versuche der Kandidaten über sich ergehen, die damit beschäftigt waren ihr das Geschirr wieder anzuziehen. Sie hatte die drei aus purer Gutmütigkeit mal machen lassen, auch wenn ihr klar gewesen war, dass das nicht funktionieren konnte.
Vielleicht wäre es besser, wenn ihr..., begann sie, den Hals verrenkt um sich die Sache genauer anzusehen, hielt dann allerdings in dieser unmöglichen Pose inne um in sich hinein zu horchen. Hinauf mit euch!, sprach sie plötzlich mit einer Stimme, die kaum geneigt schien Widerspruch zuzulassen Es eilt!, fügte sie schließlich noch an, sich niederkauernd um den Kandidaten den Aufstieg zu erleichtern. Normalerweise hätte sie irgendjemanden dazu abkommandiert ihr dieses lästige Problem abzunehmen... die Blaue Reiterin zum Beispiel hätte wenigstens beim Geschirr helfen können, auch wenn ihr kleiner Winzling ein ganz anderes Format hatte als sie... ...aber Tirsas Ruf hatte drängend geklungen. Delicath hatte kaum eine andere Wahl, Jewelth' klapprige Knochen aufzuscheuchen würde auch nichts bringen, er trug genauso wenig ein Geschirr. Sie würde einfach vorsichtig fliegen müssen...
Und so kamen die drei Kandidaten wohl in den Genuss eines Flugs auf einer Königin, etwas, was sie sicher nicht so schnell wieder erleben würden, sofern sie nicht eine ebensolche für sich gewannen... ...die Frage war nur , ob sie es auch genießen konnten, denn das Geschirr saß wirklich nicht sehr gut...
Delicath swang sich mit einem Satz in die Luft, kaum dass die drei halbwegs saßen. Sie flog vorsichtig, aber für einen Anfänger mochte es trotzdem die ganze Zeit so scheinen als würde sie versuchen die drei abzuwerfen. Zum Glück war die Strecke kurz, einige wenige Flügelschläge später war der Königinnenweyr in Sicht und Delicath setzte zur Landung an...
[Gehe zu: Der Königinnenweyr]
[Nehme mit: Sassyra, Elnora, Nevyr]
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Magan
WW-Team


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Beiträge: 180

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Kommen von hier
Elrona hatte es nach einiger Zeit aufgegeben sich gegen Schiran zu wehren. Dieser Kerl schien alles besser wissen zu wollen und auch der seltsame neue Schatz von Elronas Feuerechse ließ ihn klat. Das einzige um was sich Schiran Sorgen zu machen schien waren seine Haare.
Die Feuerechsen auf Elrona und der nervige Blaue auf Schiran fiepten Aufgeregt, als sie durch die Gegend getragen wurden. Elronas Beige verschwand sogar ab und zu ohne das Elrona das richtig bemerkte. Ihr Brauner hingegen schien Eloranes Kopf für sehr gemütlich zu halten und machte gar keine Anstalten sich zu erheben.
Schiran erging es nicht besser. „Sein“ Blauer wirkte sehr an seine Umgebung interessiert, dies zeigte er aber zu Schirans Missfallen daran, dass er immer wieder an seinen Haaren zog, aber sich ebenso wenig von Schirans Kopf gehen wollte.
Doch kaum hatten Elrona und Schiran den See erreicht, da begangen die Feuerechsen aufgeregt zu fiepen und erhoben sich wacklig in die Luft. Sie hatten das Wasser gerochen und wollten sich wohl selber so schnell wie möglich von ihren Eiüberresten befreien.
Schiran seufzte erleichtert
„So dann kann ich ja nun gehen“, sagte er und machte tatsächlich Anstalten sich umzudrehen, doch Elrona hielt ihn auf.
„Nein sie müssen ihren Feuerechse Helfen“, sagte sie und selbst das hätte sie sich selber nie zugetraut. Schiran schaute sie nur Wütend an, doch er gab schlussendlich nach.
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Temeraire
Blaue Feuerechse


Alter: 21
Beiträge: 22
Wohnort: schweiz

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kam von...
Sassyra folgte den anderen. Zum See zu gehn war eine sehr gute Idee. Somit hätte sie Körperlich was zu tun und ihre kleinen Schlüpflinge konnten sich im Wasser austoben.
Der Weg zum See gestaltete sich allerdings sehr interessant und nicht wirklich Ereignislos. Jemand den Sassyra noch nicht so wirklich kannte und gesehen hatte ärgerte sich wohl gewaltig über eine blaue Feuerechse die ihn offenbar auserwählt hatte. Sassyra schmunzelte, doch bevor sie sich weiter darüber wundern konnte wie man sich über Feuerechsen nur so ärgern kann, machte Certhia ihr alle Probleme. Sie beäugte den kleinen Blauen in Sassyras Handfläche mit einem solch argwöhnischen Blick das sie sich immer zu weit vor lehnte und ständig das Gleichgewicht verlor. Um nicht von Sassyras Schultern zu fallen ruderte sie wild mit den Flügeln und peitschte mit dem Schwanz. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen in dem Sassyra einen Flügel auf dem Gesicht hatte und ihr der Schwanz ständig an den Hals schlug. ,,Das reicht langsam!", Knurrte Sassyra leicht angenervt und warf ihrem Silbernem einen warnenden Blick zu. Diese lies sich davon aber nicht einschüchtern und wollte die selbe Nummer nochmals durch ziehen als sie mit grossen Augen den anderen Feuerechsen zu sah die gerade ab hoben.
In Gedanken versunken folgte die der Gruppe bis zum See und sah verträumt ein par Echsen die mit wildem Eifer aus das Wasser zu steuerten. Zu ihrer Überraschung sassen beide Echsen noch auf Ihr. ,,Hey Leute, das Wasser beisst nicht". Sie kauerte sich in der nähe des Ufers hin und stupste die Blaue von ihrer Hand. ,,Na los, tobt euch nur aus". Sobald die Blaue den Boden berührt hatte sprang Certhia zu Boden und schritt mit hoch erhobenem Haupt zum Wasser. Der deutlich kleinere Blaue folgte Certiha begeistert und sah immer wieder zu ihr auf. Sassyra freute sich als sie sah das die Beiden wild im Wasser spielten. Endlich konnte sie mal richtig durchatmen und blickte sich zu den anderen um. ,,Das war jetzt alles ziemlich aufregend, ihr habt nicht zufällig was zu Essen dabei? Ich habe schon eine Weile nichts mehr gehabt und so langsam habe ich echt Hunger". Sie biss sich nervös an die Unterlippe. War das zu dreist um nach Essen zu fragen wenn man ihr 2 Feuerechsen geschenkt hatte? Aber ihr Hunger machte sich jetzt umso mehr bemerkbar. Fragend sah sie in die Runde..
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Ragnôrena
Braune Feuerechse


Alter: 19
Beiträge: 67

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...kommt von hier
Nevyr schlenderte gelassen hinter den anderen her. Um sie herum ging das geschäftige Treiben immer noch wie am Morgen weiter, obwohl es bereits später Nachmittag sein musste. Die hohen Wände des Weyrkessels warfen lange Schatten auf die Ostseite des Weyrs, und es wurde merklich kühler, jetzt da die Sonne nicht mehr direkt in den Weyrkessel schien. Sie kamen zum See, und neugierig begannen Nevyrs Feuerechsen ihre Hälse zu recken und zu schnüffeln. Wasser rochen sie zum ersten Mal, und die kleine Dunkelblaue gesellte sich sofort zu den Echsen von Elrona und Shiran (wobei der sich tatsächlich nicht sonderlich über sein neues Haustier zu freuen schien), die bereits in der Luft flatterten. Der Bronzene auf seiner Schulter fiepte zaghaft und beobachtete Sassyras Echsen, die bereits im Wasser spielten. Dann sprang er plötzlich in die Luft und liess sich in einem lang gezogenen Kreis zum Wasser hinabgleiten, wobei seine Pfoten zuerst die Oberfläche berührten und damit die Echsen vor ihm mit Wasser bespritzten.
"Angeber!" sagte Nevyr.
Die Dunkelblaue, die Feros Aktion in der Luft zugesehen hatte, quikte begeistert und schoss dicht an Shirans Ohr vorbei dem Bronzenen hinterher, um das Kunststück zu wiederholen und nun dem Bronzenen seinerseits eine Gratisdusche zu gönnen. Während sich die Echsen vergnügten, wandte sich Nevyr an Shiran. Er glaubte zwar, dass der murrige Kerl einer von der "harte Schale weicher Kern"-Sorte war, aber genau wissen konnte er es natürlich nicht. Und irgendwie glaubte er nicht, dass das Tier Shiran wirklich so egal war, wie er gerade tat.
"Nunja, Elrona hat Recht, ihr könnt die Echse nun nicht einfach sich selbst überlassen." meinte er vorsichtig.
"Immerhin hat sie euch sozusagen "ausgewählt"."
Er sagte es nicht laut, aber insgeheim glaubte er, dass das quirlige Geschöpf dem Brummbär nur gut tun konnte.
An Sassyra gewandt meinte er:"Soweit ich weiss, gibt es in der Weyrküche immer etwas zu essen. Mir wurde erklärt, dass das einer der ersten Orte war, der zuerst einigermassen eingerichtet wurde - schliesslich müssen ja all die Arbeiter und zukünftigen Bewohner nach getaner Arbeit auch etwas essen können. Wenn wir hier fertig sind, können wir ja mal da nachsehen, ob wir was Essbares auftreiben können."
Abgesehen davon, dass er ebenfalls langsam hungrig wurde, musste er daran denken, dass er morgen ja wieder bei seinem Onkel in der Schmiede helfen würde, oder wo man ihn sonst gerade brauchen konnte. Ob er sich da gross um die Erziehung seiner Echsen würde kümmern können...? Vielleicht wusste Tornan ja Rat oder half ihm sogar, seine beiden Schützlinge zu trainieren.
Er schaute fragend zu den anderen, um zu sehen, was sie von seinem Vorschlag hielten...
[ooc: joo, mehr fällt mir grad nicht ein, dachte, dass der Tag auch hier mal langsam zu ende gehen könnte...]
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